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15 November 2010

Es lebe die #twitterwall

Im BäckBlog beschwert sich Gerald Bäck im Artikel Stirb, Twitterwall, stirb! gerade über die unsäglichen Probleme die die Twitterwall den Vortragenden bei einem Barcamp bringt und dass die Twitterwall nur dafür benutzt wird sich über irgendwas lustig zu machen und generell destruktiv ist.

Ich bin hier etwas verwundert.

Ich war nun schon bei einigen Barcamps, bei jedem gab es eine Twitterwall. Das Publikum war extrem unterschiedlich, von Übergeeks bis hin zu (fast) Otto Normalverbrauchern aber niemals ist es mir aufgefallen, dass auf den Twitterwalls irgendwas abfälliges zu lesen war.

Hängt das damit zusammen, dass meine friedensstiftende Präsenz <tonkonserve>Hintergrundgekichere</tonkonserve> solche Sachen unterbindet oder an was sonst?

Also ich habe bisher eigentlich nur positive Erfahrungen mit Twitterwalls gemacht. Kommunikation funktioniert darüber, schnell mal auf eine neue Session aufmerksam machen und verlorene Gegenstände kamen darüber an den Besitzer zurück.

Direkt neben einer Twitterwall würde ich jedoch auch keine Session halten, das lenkt alle zu sehr ab. Eine Twitterwall sollte am zentralen Treffpunkt aufgebaut sein.

Wenn die Zuhörer Teilnehmer einer Session alle vor dem Laptop kauern, dann kann das verschiedene Gründe haben, von schlechter Kinderstube über Langweile bis hin zu Bloggern, die einfach alles mitschreiben um später einen Artikel über diese tolle Session zu schreiben. Es ist nicht einfach herauszufinden, welche Gründe es gerade sind wenn man Vorne steht, aber wenn man sich einredet, dass es alles Blogger sind, die über diesen tolle Session schreiben, geht alles viel besser.

Robert hat auch noch ne Kleinigkeit zu dem Thema geschrieben.

Und als Abschlussgedanke: Wer den Sessionleiter nur als Vortragenden sieht, hat was falsch verstanden.

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