Archive for ‘sony’

9 März 2019

Störerhaftung: Urteil endlich gefallen?

Auf der Seite der Piratenpartei findet man gerade diesen Text: PIRAT gegen Störerhaftung – McFadden-WLAN-Prozess erfolgreich abgeschlossen

Der Prozess hat 2010(!) angefangen und der Bundesgerichtshof hat jetzt, 2019(!), die Revision, die von Sony beantrag wurde, abgelehnt.

22 Februar 2011

Rappen gegen Sony

Der Hacker geohot hat bei seinem Streit mit Sony um den Root Key der Playstation 3 jetzt einen neuen Weg eingeschlagen.
Er rappt gegen Sony, mal sehen, wie viel Nerdcore der Konzern aushält

via BoingBoing

27 Oktober 2010

Gelöst: xperia x10 Akkuprobleme

Wer mit mir öfter zusammenkommt, dürfte mitbekommen haben, dass ich zu meinem x10 ein gespaltenes Verhältnis habe. Einerseits sehr schöne Hardware (schnell, gut verarbeitet, guter Klang, …) und Software (Android) andererseits aber eine Akkulaufzeit, die unter aller Sau war. Frisch aufgeladen war nur eine Standbyzeit von 14-20 Stunden gegeben.

Der Service von Sony hat mich nur auf eine Seite verweisen können, auf der so hochtechnische Tips standen wie z.B. dass man doch Wlan abschalten sollte wenn es nicht benötigt wird. Da ich in der ersten eMail an Sony schon geschrieben hatte, dass ich solche Sachen abschalte wenn sie nicht gebraucht werden, war ich natürlich sehr Erfreut zu erfahren, dass ich das Richtige gemacht habe … als ob.

Dann kamen einige Tricks aus der Community, die ich ausprobiert habe aber allesamt eher in Richtung Voodoo anzusehen waren, wenn auch einige davon nachprüfbare, aber nicht verlässliche Ergebnisse brachten.

Dann habe ich halb per Zufall herausgefunden, dass das Handy nie in den Sleep-Modus ging, was den Stromverbrauch doch erklärte. Durch den anhaltspunkt bin ich schnell auf den Tip gestossen, dass man sich HelixLauncher Donut installieren sollte, weil der auf magische Art das Problem beheben würde. Ich habe es nicht geglaubt, aber eine einstellbare Anzahl an Startbildschirmen hat mich dann überzeugt das Tool doch auszuprobieren. Ich konnte es kaum glauben, aber plötzlich hatte ich wirklich knapp doppelt so viel Standby.

Gut, aber nicht gut genug.

Ich war aber erst einmal zufrieden und habe nicht mehr nach weiteren Tips gesucht. erst als ich nachsehen wollte, wann endlich das angekündigte Android 2.x kommen würde (hahaha) , stolperte ich über Berichte, dass wohl ein grosser Teil der x10 noch die Firmware 1.0.14 besitzen würde, die extreme Probleme mit der Baterielaufzeit haben würde. Die Updates wurden zwar wohl nur teilweise von den Handybetreibern automatisch zur Verfügung gestellt und es gibt keine direkte Benachrichtigung, dass es so ein Update geben könnte. Der PC Companion mit dem man die Syncronisierung mit dem PC  anwirft gab auch keine entsprechende Meldung aus. Erst das Programm Update Service, erkannte die alte Firmware und schob die Neue drauf.

Jetzt läuft das Handy bei moderater Benutzung mehrere Tage am Stück ohne aufladen.

Damit bin ich zwar zufrieden, aber ich wundere mich trotzdem wieder, wie es sein kann, dass man sich als Kunde solche Sachen selbst zusammensuchen muss. Für mich war das ja kein wirkliches Problem, da ich mein Handy immer irgendwo einstecken konnte und so nicht auf längere Baterielaufzeit angewiesen war und ich deswegen in Ruhe immer wieder mal nach Tips suchen konnte. Aber für jeden, der die Zeit nicht aufbringen kann oder nicht weiss, nach was er überhaupt suchen könnte (die normale Suche nach Akkuproblemen zeigte nur auf, dass einige Leute das Problem haben und andere nicht), sind das kaum behebbare Probleme, vor allem, wenn der Support auch nicht informiert ist.

Jetzt sollte eigentlich noch ne Moral von der Geschicht kommen, aber das lasse ich mal und hoffe nur, dass solche Probleme immer seltener werden.

 

 

 

15 Juni 2007

Sony: „Nintendo macht es richtig“ & „PS3 100€ billiger“

Laut Golem hat der US-Chef von Sony das Geschäftsmodell von Nintendo. Aber natürlich ist laut seiner Aussage das Wii höchstens eine Konsole, die man noch neben die PS3 stellt, ein komplementäres System halt. Tja, da wird er wohl recht haben, da laut Statistik jeder PS3 Besitzer wohl 2,35 Wii besitzt. (laut Heise muss wohl jeder PS3 Besitzer 4,2 Wii haben und wahrscheinlich knapp 2 XBox 360)

Die Financial Times behauptet scheinbar (Golem hat keine Quelle dazu angegeben), dass Sony die PS3 vor Weihnachten noch 100€ billiger machen woll. Mal sehen, was daraus wird.

Wenn man die Zahlen ansieht, sollte man noch beachten, dass die Wii direkt bei der Markteinführung pro verkaufter Konsole Geld eingebracht hat, während die PS3 noch durch den Spieleverkauf subventioniert wird. Also bis jetzt ein doppelter Gewinn für Nintendo.

PS: hiermit fordere ich Sony auf mir ne PS3 zu schenken, ich sagen dann auch mal was gutes über die Konsole *g*

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5 April 2007

„Killerspiele“ und Kinder

Laut einer Studie an der Swinburne University of Technology (Australien) werden Kinder kaum von sogenannten Killerspielen beeinflusst. Wie ein Kind nach dem Spielen reagiert sei schon vorher anhand des Charakters des Kindes und der aktuellen Gefühlslage festzustellen und wird von dem Spiel kaum beeinflusst. Die Studie wurde mit 120 Kindern im Alter von 8-10 Jahren durchgeführt .

In der Studie wurde auch erwähnt, dass einige Kinder nach dem Spielen ruiger waren als zuvor, sich also „abreagieren“ konnten. (Heise: “ meist hyperaktiven Kinder, die nach dem Computerspielen weniger aggressiv gewesen seien.“)

Dies sagt natürlich nichts darüber aus, wie sich Spiele auf einen langen Zeitraum auf Kinder auswirken und sollte auch keine Entschuldigung für Eltern sein, sich nicht um ihre Kinder zu kümmern und sie einfach einem elektronischne Babysitter zu überlassen. Eltern sollten auf die in Deutschland VERPFLICHTEND aufgebrachten Altershinweise achten und diese ihren Kindern auch erklären.

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4 April 2007

PS3 schon am Ende in Europa?

In diesem Artikel wird geschrieben, dass der Verkauf der PS3 nach der ersten Woche um 82% gefallen sei.

Wenn dies wirklich der Fall ist und nicht nur ein Problem in der Zählung ist, oder damit zu tun hat, dass Sony keine neuen Geräte nachliefern kann, dürfte Sony einiges zu knabbern bekommen, da sie ja doch einiges aufzuholen haben gegenüber der Microsoft und Nintendo.

1 April 2007

2 kleine Reaktionen auf das Blutschach

Es gab natürlich noch mehr Reaktionen, aber diese beiden fand ich mal am interessantesten. Die 3D Bilder, weil es doch selten ist sowas zu sehen und den TV Bericht, weil noch über die e-Sports Convention berichtet wurde.

1 April 2007

Killerschach in Nürnberg

Offizielle Mitteilung der Piratenpartei Bayern

Für neugierige Blicke sorgte am vergangenen Samstag ein skurriles Schauspiel in der Nürnberger Innenstadt: eine Gruppe blutüberströmter Piraten in weißen Overalls lieferte sich auf dem Ludwigsplatz ein Schachduell der anderen Art.
10 Mitglieder des bayerischen Landesverbandes warfen sich für die Aktion in Schale, sprich in die Arbeitskluft mit aufgemalter Spielfigur. Weitere Piraten dokumentierten das Geschehen und animierten die stehen gebliebenen Passanten, sich an dem blutigen Spiel zu beteiligen.
Die Position der lebenden Figuren auf dem Kreideschachbrett wurde auf einem kleinen Schachcomputer nachgestellt, so dass die Zuschauer entscheiden konnten, wer als nächstes „das Zeitliche segnen“ sollte. Viele Lacher, aber auch viel nachdenkliches Stirnrunzeln erntete schließlich das „Ableben“ ein jeder Spielfigur; mehrere Liter selbst gemixtes Kunstblut verzierten den Ludwigsplatz schon kurz nach Beginn der Aktion.
Sinn des Schauspiels war es, auf die Absurdität des geplanten Killerspielverbots aufmerksam zu machen. Lassen sich doch die Motive, die zensurfanatische Politiker einem Actionshooter unterstellen, mit ein wenig Phantasie und „gutem Willen“ auch in einem königlichen Klassiker wie Schach wieder finden – ein Vergleich, den niemand ernsthaft suchen würde, mit dessen Hilfe sich jedoch die Allmachtsphantasien eines Beckstein als solche entlarven lassen.
Entsprechend positiv fielen auch die Reaktionen der Zuschauer aus. Wie die PIRATEN zeigen wollten, waren die unterschiedlichsten Alters- und Berufsgruppen anwesend und bekundeten den Darstellern ihre moralische Unterstützung. Auch allein erziehende Mütter mit Kind blieben stehen und bestätigten, was Politiker nicht einsehen wollen: Nicht Videospiele sind es, die einen Jugendlichen austicken lassen, sondern soziale, berufliche oder familiäre Probleme. Abgesehen davon würden die vorhandenen Gesetze zum Schutz der Jugend vollkommen ausreichen, wenn sie eingehalten würden „Und außerdem“, so eine Mutter, „ist es Aufgabe der Eltern, zu kontrollieren, womit die Kinder am Monitor ihre Zeit verbringen.“
Auch von dieser Seite werden die von Seiten der Regierung angestrebten Schritte also kritisch beäugt.
Die PIRATEN jedenfalls waren wieder einmal zufrieden: „Wir haben eine Menge Leute angesprochen, positives Feedback erhalten und außerdem eine gute Show abgeliefert. Besser hätte es kaum laufen können.“, so ein Sprecher der PIRATEN.
Zeitgleich fand auf dem Berliner Alexanderplatz eine ähnliche Piratenaktion mit durchschlagendem Erfolg statt.

einige Bilder der Aktion

31 März 2007

Auf nach Nürnberg, auf nach Berlin

Auf zur Aktion gegen die Diffamierung von Computerspielen.

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29 März 2007

(Update) CDU fordert aktive Zensur auf jedem Rechner

Laut einem Artikel bei Heise fordert der CDU LV Sachsen, dass der Besitz von sogenannten Killerspielen unter Strafe gestellt wird (es wird nicht von irgendwelchen Altersgrenzen mehr gesprochen) und um dies durchzusetzen fordern sie „aktive elektronische Filter“.

Die einzige Möglichkeit solche Filter zu verwirklichen ist eine Fernsteuerung der privaten PC von einer zentralen Regierungsstelle aus, alle anderen Möglichkeiten lassen sich sehr einfach aushebeln und sind damit sinnlos.

ein Rechner, der von einer Zentralen stelle aus kontrolliert wird, ist natürlich sofort offen für Überwachung und Zensur. Betriebssysteme wie Linux werden damit automatisch illegal, da jeder das System so einstellen kann, dass die entsprechenden Programme nicht mitinstalliert werden.

Und da fällt mir noch etwas ein, propagiert da nicht schon die ganze Zeit eine Firma verschiedenste Filtersysteme und taucht immer wieder bei TV Sendungen auf und schimpft gegen alles, was ihre Filter filtern können? Ob die CDU Sachsen da wohl einige unabhängige Berater hatte?

Update: Vielen Dank an Rene, der mich darauf aufmerksam gemacht hat in seinem Kommentar, dass dadurch natürlich ein Internetanschluss zur Pflicht wird, da sonst der Filter nicht mit den aktuellsten Daten gefüllt werden kann und dann werden neue Programme natürlich nicht am Start gehindert.

Die Alternative wäre natürlich, dass alle Programme aktiv freigeschaltet werden müssen. Dies hat natürlich den Nachteil, dass es eine Behörde geben wird, die alles Freischalten muss und dies wird wieder Gebühren kosten, welche z.B. von keinem OpenSource Projekt gezahlt werden könnte. Des Weiteren würden viele Programme von ausländischen Firmen niemals in Deutschland lauffähig sein, da es einfach zuviel Aufwand ist für eine Firma in z.B. Japan in Deutschland in einer Behörde vorstellig zu werden.

Das das Filtern von Bildern und Filmen sinnlos ist, weil ein Programm sich nur die puren Daten, nicht jedoch den Film als solches ansieht und versteht, ist ja auch klar. Und ein fester Filter, der sagt, dass der Film „Jodeln in der Lederhose“ (ich denke, jedem ist klar was ich meine) nicht laufen darf… der Film wird in ein neues Format umgewandelt (5 Minuten Zeitaufwand) und dann wird er nicht mehr erkannt, oder man nennt den Film einfach um in „Das Jodeln inner Lederhose, ein Mensch kann das Problemlos zuordnen, ein Computer kann nur noch sagen, dass der Name zu X% übereinstimmt, und Filme wegen dem ähnlichen Namen zu sperren, nunja, es gibt genug Pornos, mit Namen, die an berühmte Filme angelehnt sind, werden die dann gleich auch gesperrt?

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