Robert Basic macht die Piraten nieder!


So, damit habe ich die reisserische Überschrift des Tages, die mit dem Thema eigentlich nix zu tun hat hinter mich gebracht ;)

Robert hat in seinem Blog die Frage gestellt: Die Piratenpartei: Netzaffin, zu mehr reicht es nicht?

Seine Hauptfrage ist Warum klappt das nicht bei der Piratenpartei, dass deren Themen und Infos zu denen kommen, die sich nicht aktiv für die Piratenpartei interessieren?

Ich denke, wir haben hier einige Probleme, die sich gegenseitig Aufschaukeln.

Für die Presse sind wir relativ uninteressant solange wir keine 5+% haben.

Viele in der Presse tätige haben scheinbar Angst, dass wir sie alle enteignen wollen. („Eure Partei will ja verbieten, dass ich meine Reportagen verkaufen darf!“)

Schubladendenken. „Ist Internetpartei, was anderes hat die nicht.“ (selbst Robert ist halb auf dem Zug gelandet)

Die DigiGes hat den Vorteil, dass sie nur sehr wenig Leute hat die mitreden dürfen und die aus Leuten besteht, die sich schon länger Beruflich mit Presse und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt haben. (ersteres wollen wir nicht, da es unseren Grundsätzen widerspricht -> Basisdemokratie, Mitbestimmung; am zweiten arbeiten wir, ist aber schwierig, solange wir keine Leute in Vollzeit daransetzen können)

Lustlosigkeit der Mitglieder, entsteht dadurch, dass sich die Presse nicht interessiert (siehe oben) und dass viele Politik unerfahrene Mitglieder sich schnellere Erfolge erhofften.

Die aktivsten Mitglieder werden stark durch Bürokratie ausgebremst. Sowohl parteiinterne als auch Behörden.

Was für viele ausserhalb der Partei auch verwirrend ist, ist der Umstand, dass jede Diskussion komplett öffentlich ist. Die Leute sind es gewohnt, dass eine Themendiskussion  in einer Partei bedeutet, dass 5 Minister und 10 Landesvorstände wegbrechen. (ja, etwas mehr Anstand könnten wir bei unseren Diskussionen trotzdem mal an den Tag legen)
Das sind nicht die einzigen Punkte, nur die, die mir in 5 Minuten eingefallen sind.

Wir müssen da noch an vielen Stellen was tun, was die Sache aber auch nicht besser macht, wir haben Intern viel zu tun und dann kommt noch das „kleine bisschen Politik“ was wir ja auch noch machen wollen. Und all das machen wir irgendwie nebenher zu unserem normalen Leben.

Ich habe keine Patentlösung, ich sehe, dass es an einigen Stellen inzwischen glatter läuft , an anderen sind wir immer noch nicht weitergekommen.

Doch, ich habe eine Patentlösung, wenn wir mal wieder von irgendeiner Seite angetrollt werden, bringt es nichts, wenn wir uns deswegen gegenseitig zerfleischen, hört euch an, was gesagt wurde und überlegt ob man da was ändern muss, wenn ja, dann macht das, wenn nein, dann ignoriert es. (und nein, Robert ist hier nicht gemeint ;)

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