Es lebe die #twitterwall


Im BäckBlog beschwert sich Gerald Bäck im Artikel Stirb, Twitterwall, stirb! gerade über die unsäglichen Probleme die die Twitterwall den Vortragenden bei einem Barcamp bringt und dass die Twitterwall nur dafür benutzt wird sich über irgendwas lustig zu machen und generell destruktiv ist.

Ich bin hier etwas verwundert.

Ich war nun schon bei einigen Barcamps, bei jedem gab es eine Twitterwall. Das Publikum war extrem unterschiedlich, von Übergeeks bis hin zu (fast) Otto Normalverbrauchern aber niemals ist es mir aufgefallen, dass auf den Twitterwalls irgendwas abfälliges zu lesen war.

Hängt das damit zusammen, dass meine friedensstiftende Präsenz <tonkonserve>Hintergrundgekichere</tonkonserve> solche Sachen unterbindet oder an was sonst?

Also ich habe bisher eigentlich nur positive Erfahrungen mit Twitterwalls gemacht. Kommunikation funktioniert darüber, schnell mal auf eine neue Session aufmerksam machen und verlorene Gegenstände kamen darüber an den Besitzer zurück.

Direkt neben einer Twitterwall würde ich jedoch auch keine Session halten, das lenkt alle zu sehr ab. Eine Twitterwall sollte am zentralen Treffpunkt aufgebaut sein.

Wenn die Zuhörer Teilnehmer einer Session alle vor dem Laptop kauern, dann kann das verschiedene Gründe haben, von schlechter Kinderstube über Langweile bis hin zu Bloggern, die einfach alles mitschreiben um später einen Artikel über diese tolle Session zu schreiben. Es ist nicht einfach herauszufinden, welche Gründe es gerade sind wenn man Vorne steht, aber wenn man sich einredet, dass es alles Blogger sind, die über diesen tolle Session schreiben, geht alles viel besser.

Robert hat auch noch ne Kleinigkeit zu dem Thema geschrieben.

Und als Abschlussgedanke: Wer den Sessionleiter nur als Vortragenden sieht, hat was falsch verstanden.

3 Responses to “Es lebe die #twitterwall”

  1. Ich war eigentlich auch immer ein Fan der Twitter Wall. Das schlägt aber langsam um. Einerseits, weil die Ö-Twitteria oft renitent reagiert, wenn mal irgendwo keine Twitter Wall steht, oder deren Auflösung nicht passt, der hashtag zu lang ist oder das Wlan nicht perfekt funktioniert – andererseits weil bei Nicht-Barcamps nicht alle auf Twitter sind und die Twitter User sich damit meiner Meinung nach zu sehr in den Vordergrund drängen.Und das WBF war kein Barcamp. Und in diesem Fall hat der eine oder andere die Twitter Wall eben zur Zoten Wall gemacht. Und damit einfach eine negative Gruppendynamik angestoßen.
    Es wurden 20 Blogger aus ganz Europa eingeflogen, mit denen man über einiges reden hätte können, vor – wer – und – nach – der Veranstaltung – aber das wurde kaum wahrgenommen.
    Bei aller Offenheit für konstruktive Kritik – da vergeht einem die Lust am Veranstaltungen organisieren.

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