Archive for ‘zensursula’

29 März 2010

Netzsperren von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström gefordert

Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström fordert in einem Artikel der FAZ die Einführung von Netz-Sperren. Sie benutzt dabei die gleichen Argumente, die unsere liebe Zensursula benutzt hatte und inzwischen in der Politik in Deutschland kaum mehr benutzt werden.

Eine direkte Antwort darauf gibt es bei AK-Zensur.

Siehe auch: tutsi, welt, heise, focus, netzpolitik, Tech-Nerds

quelle

10 Dezember 2009

15.12. Mündliche Verhandlung: Verfassungsbeschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles aus, aber nähere Infos gibt es auf der Webseite des AK-V.

9 November 2009

Zensursula vs Rammstein 1:0

Unsere allseits beliebte Ursula kämpft weiter gegen den Schmutz dieser Welt, jetzt ist die Musik dran.

Das Rammstein-Album “Liebe ist für alle da” wurde auf ihren Antrag hin von der BPjM auf den Index gestellt.

Mal davon abgesehen, ob es gerechtfertigt ist oder nicht, möchte ich mich der abschliessenden Frage von Olaf Meyer bei Telepolis anschliessen: “Abgesehen davon – hat Frau von der Leyen wirklich nichts Besseres, Dringenderes zu tun?”

Und da es bei so einem Thema passend ist gleich noch ein Stapel Links:

Und hier noch ein etwas älterer TV-Beitrag zu dem Thema aus den USA

1 Oktober 2009

Keine vorgespielten Lösungen für echte Probleme

Pressemitteilung der Piratenpartei

Die Piratenpartei lehnt den Vorstoß des „Expertenkreis Amok“ ab, ein Verbot von Ego-Shootern bzw. sogenannten „Killerspielen“ politisch umzusetzen.

Florian Bischof, Kulturpirat im Berliner Landesvorstand dazu: “Die sogenannten Killerspiele sind nicht Ursache von Amokläufen und Gewaltbereitschaft, sondern alltäglicher Teil der Freizeitkultur mündiger Bürger. Computerspiele werden bereits heute von der USK mit Altersbeschränkungen belegt und bei Straftatbeständen wie
Kriegsverherrlichung oder Verletzung der Menschenwürde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert (§15 Abs. 2 JuSchG). Das geforderte Totalverbot von Spielen mit Kriegshandlung wird die Spieler in die Illegalität treiben.”

Bischof weiter: “Die Gewaltbereitschaft von jugendlichen Einzeltätern resultiert aus der sozialer Kälte der Ellenbogengesellschaft, Jugendarbeitslosigkeit, Verarmung, überforderten Eltern, von den Medien geschürten Zukunftsangst, fehlenden Liebe und Zuneigung. Killerspiele dienen der Politik als einfaches Mittel, um zu polarisieren, Zensur einzuführen und die Öffentlichkeit von den eigentlichen, wichtigen Themen abzulenken. Ein “Killerspielverbot” kann kein Ersatz für Investitionen in Jugendhilfe und Bildungssystem sein. Wir wollen keine staatliche Spiel-Zensurbehörde.”

Schon die Behauptung /„Amoktäter verfügten zum Teil über enorme Treffsicherheit durch Einübung mit […] bestimmten Computerspielen“/ wirft Zweifel auf die Medienkompetenz des selbsternannten „Expertenkreis“. Inwiefern ein Täter den Umgang mit einer echten Schusswaffe durch das Spielen eines Computerspiels mit einer Maus oder einem Gamepad erlernt haben soll, bleibt der Abschlussbericht dem Leser schuldig.

Auf besondere Ablehnung stößt bei der Piratenpartei die Forderung des Expertenkreis, das Zugangserschwerungsgesetz auf Ego-Shooter auszuweiten. Das im Juni von der Großen Koalition verabschiedete Gesetz sollte ursrpünglich nur auf Anbieter von kinderpornografischen Inhalten beschränkt sein. Begehrlichkeiten nach einer Ausweitung des Gesetzes waren allerdings schon von zahlreichen Stellen geäußert geworden. Die Piratenpartei lehnt das Gesetz in Gänze ab, da es gegen die Verbreitung
von Kinderpornografie nutzlos ist und weitergehenden Zensurbestrebungen durch Politik oder Interessengruppen Tür und Tor öfffnet.

Kurzinfo: Bisherige Studien über Ego-Shooter

Zahlreiche international anerkannte und nach wissenschaftlichen Maßstäben überprüfbare Studien belegen, dass es keine Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Computerspielen und den “Amok-Läufen” jugendlicher Täter in Schulen gibt. So werden im Gegenteil den Spielern von Ego-Shootern oder Actionspielen sogar zahlreiche positive Effekte bescheinigt: Angefangen von das Sozialverhalten fördernden Elementen wie gesellschaftlichem Engagement, Sozialkompetenz und dem Wir-Gefühl
(Studie aus 2006 von der Northwestern University in Chicago), bis hin zu medizinisch positiven Resultaten wie besseren Seheigenschaften von Spielern (Studie aus 2009 von der Universität Rochester, publiziert im Fachjournal Nature Neuroscience). Gewaltfördernde Effekte treten demnach nicht auf.

Verantwortlich für den Versand dieser Pressemitteilung:
Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland

Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter:
http://www.piratenpartei.de/node/949

Bundespressestelle:
Fabio Reinhardt
Telefon: 030 / 50 96 999 13
Mobil: 0163 / 949 76 84
presse@piratenpartei.de

Piratenpartei Deutschland
Pflugstraße 9a
10115 Berlin

Zu dem Thema auch noch mein Beitrag von vor einigen Minuten: Schülerpatenschaften gegen Amok und Mobbing

22 August 2009

SpiegelTV gegen CDU: Gilt die Pressefreiheit hier nicht?

Bei YouTube findet man gerade einen netten kleinen Mitschnitt, bei dem das TV-Team von SpiegelTV von unser lieben Zensursula zensiert wird.

Danke an monstropolis.

2 August 2009

Will die Deutsche Regierung das Internet zensieren?

Das Internet antwortet: http://doesgermangovernmentintendtocensortheinternet.com/

(digg)

Quelle: Sixtus

2 August 2009

Die böse Absicht darf mittlerweile unterstellt werden.

Das Zitat unserer lieben Ursula “Doch wir werden weiter Diskussionen führen, wie wir Meinungsfreiheit, Demokratie und Menschenwürde im Internet im richtigen Maß erhalten.” wird wohl noch lange die Runde machen.

Das Zitat, welches ich als Überschrift genommen habe, stammt allerdings von Udo Vetter, der im Lawblog einen Artikel (Die Meinungsfreiheit als Sondermüll) zu dem Thema geschrieben hat.

28 Juli 2009

Krautchan: Stoppschild gesichtet

Ich schaue vor dem Schlafengehen nochmal schnell in meine Liste mit Suchbegriffen, unter denen ich gefunden werde, und was sehe ich da, nicht Killerspiele, Piratenpartei, Onlinedurchsuchung, Perry Rhodan Crack, Railgun oder Todesstrafe (weshalb mir die letzten Drei überhaupt Besucher bescheren … keine Ahnung aber Google wird schon wissen ob ich da wichtig bin) waren oben.
Nein, die Leute wollen über Krautchan bescheid wissen. Hmm, was war da wohl. Mal schnell auf die Seite gegangen und was sehe ich da, schön gross und rot? ein Stoppschild.

Man könnte jetzt stundenlang über das Stoppschild reden, aber ich bin mir sicher, dass es sich noch(?) um ein Fake handelt. (schreibt das nächste mal eine echte eMailadresse rein, und nicht eine, die auf eine Domain geht, die einem Domaingrabber gehört ;)

(oder hat das BKA wirklich eine falsche Adresse in das Bild eingebaut? *schauder*)

Nähere Infos zu Imageboards (en)

Geblogge und weiteres:

20 Juni 2009

Sommerhit? Zensursula!

Geschrieben von Oliver Kels gesungen von Diana Leder.

Siehe auch unsere neue Piratenhymne.

19 Juni 2009

Wurde über die alte Gesetzesversion abgestimmt?

http://blog.fefe.de/?ts=b4c40521

Wenn das stimmt ….

Update:

Bei Bundestag.de sieht man die Tagesordnung

9.) – Zweite und dritte Beratung CDU/CSU, SPD

Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen
- Drs 16/12850 -

- Zweite und dritte Beratung Bundesregierung

Bekämpfung der Kinderpornographie
in Kommunikationsnetzen
- Drs 16/13125, 16/13385, 16/13411 -
(TOP 7, 00:45 Stunden)

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