Archive for ‘zensur’

18 Januar 2012

Uncyclopedia protests vs Wikipedia blackout

Not much needs be said, i LOLed.

18 Januar 2012

Wikipedia vs SOPA and PIPA

This is how the english version of Wikipedia look today. A protest against censorship.

(you can still use the Wikipedia by turning off javascript)

 

see also: Uncyclopedia protests vs Wikipedia blackout

Schlagwörter:
15 Juni 2010

[PM] Denken verboten!

Dies ist eine Pressemitteilung der Piratenpartei Landesverband Bayern:

Bayerische Schulen sperren netzpolitische Websites

Wichtige Informationsquellen wie “Netzpolitik.org”, “Tagesschau.de” oder “BKA.de” werden an bayerischen Schulen geblockt. Über diesen neuerlichen Schildbürgerstreich der Bayerischen Staatsregierung muss man sich wirklich wundern.

Der “Frei”staat Bayern setzt in seinen Schulen die Filtersoftware “Time For Kids” ein. Damit soll ein “sauberes Internet an bayerischen Schulen“ entstehen. Wird den Software-Herstellern zu viel vertraut oder steckt etwa politisches Kalkül dahinter, dass Seiten der Jungen Piraten (der Jugendorganisation der Piratenpartei) und verwandte Datenschutzseiten wie “hol-dir-deine-daten-zurueck.de” gesperrt werden? Diese Frage muss sich die bayerische Staatsregierung gefallen lassen.

Dass, wie oben erwähnt, “Netzpolitik.org” und “Tagesschau.de” geblockt werden, nicht aber “Bild.de”, verwundert umso mehr. Kann diese Filterung die “Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne” fördern, wie es im bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen als Ziel genannt wird? Wird so etwa der “Bild”ungsauftrag erfüllt? Abgesehen von der grundsätzlichen Frage über Filterung und der immanenten Zensur, die hier ausgeübt wird, sollten sich die Verantwortlichen überlegen, wie sie den Kindern mit solchen drastischen Filtereinstellungen Medienkompetenz vermitteln wollen.

Die Piratenpartei fordert daher von der Bayerischen Staatsregierung eine Erklärung, mit welchem Hintergrund und Ziel in Schulen die genannten Internetseiten gefiltert werden.

Dennoch freuen sich die PIRATEN über das erfolgreiche Engagement der Bayerischen Staatsregierung, angehende Informatiker schon im Kindesalter auszubilden. Denn eine der ersten Übungen für die Kids dürfte es sein, die Filter zu umgehen – ein früher Schritt in einer hoffentlich steilen und zukunftsträchtigen Karriere zum IT-Spezialisten.

Quelle

29 März 2010

Netzsperren von EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström gefordert

Die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström fordert in einem Artikel der FAZ die Einführung von Netz-Sperren. Sie benutzt dabei die gleichen Argumente, die unsere liebe Zensursula benutzt hatte und inzwischen in der Politik in Deutschland kaum mehr benutzt werden.

Eine direkte Antwort darauf gibt es bei AK-Zensur.

Siehe auch: tutsi, welt, heise, focus, netzpolitik, Tech-Nerds

quelle

23 März 2010

Google verbannt Krautchan?

Ich schaue gerade eben auf meine Blogstatistik und wundere mich.

Ich habe massenhaft Zugriffe durch den Suchbegriff “Krautchan”. Ok, an für sich ist das nichts besonderes, da sich doch immer noch viele Leute für das Interview interessieren, aber da kommen doch eher Suchanfragen, die spezieller sind an.

Also was mache ich, ich suche mal bei Google um zu sehen, ob da was besonderes passiert ist, und ja, es ist was passiert, in der deutschsprachigen Suche von Google wird Krautchan nicht mehr angezeigt. Ist weggefallen, futsch, kaputt, tot.

Wenn man auf den Link Google.com in English geht, dann wird die Seite wieder gefunden.

Ob das was mit http://www.chillingeffects.org/notice.cgi?sID=815 zu tun hat, was unten angezeigt wird?

Hat irgendwer genauere Informationen, wie Chilling Effects arbeitet und von welchen Stellen die ihre Meldungen entgegen nehmen? Sehr transparent ist die Sache ja nicht gerade.

*kopfkratz* Ich merke gerade, dass Notice 815 von 2005 ist, so lange ist die Seite definitiv nicht bei Google verschwunden.

12 März 2010

[PM] Piraten Hessen: Welttag gegen Internetzensur

Anlässlich des heutigen Welttages gegen Internetzensur wendet sich die Piratenpartei Hessen an alle Vertreter der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien und fordern eindringlich grundlegende Änderungen am geplanten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag.

Heute haben die Reporter ohne Grenzen einen neuen Bericht über Staaten herausgegeben, die die Netz-Aktivitäten ihrer Bürger massiv überwachen und Kontroll- und Zensurmaßnahmen eingeführt haben. Diese Thema ist leider auch in Deutschland aktueller denn je.

“Mit dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag wird versucht, über die Landesmedienanstalten Kontrolle über Inhalte im Internet zu etablieren. Er bietet mit seinen umfassenden Kontroll- und Selbstzensurverpflichtungen, eine hervorragende Rechtfertigungsgrundlage zum Aufbau einer Zensurinfrastruktur im Internet,” kritisiert Ralf Praschak, stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Hessen.

“Es wird versucht, aus der Welt des Rundfunks stammende Mechanismen wie Sendezeiten für nicht kinder- und jugendgeeignete Webinhalte 1:1 auf das Internet zu übertragen. In voller Verkennung der Tatsache, dass das Internet ein globales Medium ist in dem Sendezeiten einfach keinen Sinn ergeben,” so Praschak weiter.

Ebenfalls als problematisch sieht die Piratenpartei Hessen die Kennzeichnungspflicht von Webseiten an. Diese kann sich naturbedingt nur auf in Deutschland bereitgestellte Seiten beziehen und würde in einem vernetzen Medium wir dem Internet nur sehr geringe Schutzfunktionalität bieten.

Die Piratenpartei Hessen ruft alle am Entscheidungsprozeß beteiligten dazu auf, im Rahmen ihrer Verantwortung als Versammlungsmitglied daran mitzuwirken, dass Jugendschutz nicht erneut als Rechtfertigung für den Aufbau einer Zensurinfrastruktur missbraucht wird.

Der “Welttag gegen Internetzensur” wurde am 12. März 2008 von der Gruppe “Reporter ohne Grenzen” ins Leben gerufen. Er wurde unter der Schirmherrschaft der UNESCO eingerichtet und hat als Ziel, gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet und des Zugangs zum Internet zu demonstrieren.

Der 62-seitige Bericht der Reporter ohne Grenzen ist abrufbar unter
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2010/Feinde_des_Internets.pdf

Quelle

12 März 2010

[PM] Welttag gegen Internetzensur

Die “Reporter ohne Grenzen” (ROG) rufen am 12. März zum “Welttag gegen
Internetzensur” auf. Dieser Tag wurde von der Journalistenvereinigung
erdacht, um auf die globale Zunahme der Zensur im World Wide Web
aufmerksam zu machen. Außerdem soll damit den Bloggern der Rücken
gestärkt werden, die unter immer größeren Repressalien zu leiden haben.

Hierzu veröffentlichen die “Reporter ohne Grenzen” ihren Jahresbericht
“Feinde des Internets”. Darin zählen sie die Staaten auf, die durch
gravierende Maßnahmen zur Online-Überwachung auffallen und beschreiben
deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen.

Die bayerischen Piraten wollen zu diesem Anlass mit Infoständen auf das
Thema aufmerksam machen. In München betreiben sie in der Neuhauser
Straße von 15:00 bis 18:30 Uhr einen Infostand. Dort kann sich jeder
über die Onlineüberwachung in Deutschland und Europa im Allgemeinen
informieren.

Quelle: Piratenpartei Bayern

17 Juni 2009

Löschen Statt Sperren die Münchner Flyer

So, hier sind die Münchner Flyer zur Demo am Samstag.

Die erste Variante wurde schon kräftig auf der heutigen Demo gegen Studiengebühren verteilt.

Und das ist der geänderte Flyer auf Frankfurt:

Zu findes sind die Münchner und die Anderen Demos unter http://LoeschenStattSperren.de

17 Juni 2009

LoeschenStattSperren.de

http://www.loeschenstattsperren.de/

Hier findet man einige geplante Aktionen gegen die Stopschilder unserer lieben Zensursula.

12 März 2009

Welttag gegen Internetzensur

Die Piratenpartei braucht noch Unterschriften, damit sie an den Europawahlen teilnehmen kann

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Die Reporter ohne Grenzen haben den 12.03.2009 zum Welttag gegen die Internetzensur ausgerufen, da immer mehr Länder Zensur und Repressionen gegen Blogger für legitime Mittel halten ihre Interessen durchzusetzen.

Pressemitteilung der Reporter ohne Grenzen:

Welttag gegen Internetzensur

ROG-Internetbericht: 12 „Feinde des Internets“

Auch demokratische Regierungen überwachen das Netz

In zwölf Ländern ist die Internetzensur und die Repression gegen Blogger/innen so massiv, dass deren Regierungen den Titel „Feinde des Internets“ verdienen. Diese Bilanz zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) in einem neuen Internet-Bericht anlässlich des heutigen “Welttags gegen Internetzensur”. ROG hat diesen internationalen Tag initiiert, um auf die Beschränkungen und Bedrohungen der Meinungsfreiheit im Internet aufmerksam zu machen.

In dem Bericht werden die Kontrolle, Überwachung und Zensur des Internets sowie die Verfolgung von Internetdissidentinnen und -dissidenten in mindestens 22 Staaten umfassend untersucht.

Zur Zeit sind mindestens 70 Cyberdissidentinnen und -dissidenten in Haft, weil sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit im Internet wahrgenommen haben. China ist mit derzeit 50 inhaftierten Blogger/innen das größte Gefängnis für Internetaktivisten, gefolgt von Vietnam (7) und dem Iran (4).

Zu den „Feinden des Internets“ zählt ROG die Länder Birma, China, Kuba, Ägypten, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. „Diese Staaten haben das Internet zu einem Intranet gemacht, um damit die Bevölkerung am Zugang zu ‚unerwünschten’ Online-Informationen zu hindern“, kritisiert ROG.

Neben der Überwachung und Kontrolle von Online-Informationen und Nachrichten werden in diesen Staaten unliebsame Internetnutzer/innen systematisch verfolgt. „Unter dem Vorwand, moralische Normen, die nationale Sicherheit, Religion oder die Rechte ethnischer Minderheiten oder gar das ‚spirituell-kulturelle’ und wissenschaftliche Potential eines Landes zu beschützen, wird in vielen Ländern Internetzensur betrieben“, so ROG.

China führt die „Liste der Feinde des Internets“ an: Die zahlreichen Zensurmechanismen der Regierung weisen einen hohen Organisationsgrad auf: Fast 40.000 staatliche Mitarbeiter kontrollieren Online-Inhalte. Mit Hilfe von Filtersoftware werden beispielsweise unliebsame Begriffe wie „Studentenbewegung von 89“ ersetzt.

Mit weniger als zwei Userinnen und Usern pro 1.000 Einwohner/innen gehört Birma zwar zu den Ländern mit der weltweit schwächsten Internet-Infrastruktur. Die staatliche Online-Überwachung ist dafür umso strikter. Die Gesetze zu elektronischer Kommunikation sind überaus streng: So können Blogger/innen, die Kritik an der Regierung formulieren, zu drakonischen Haftstrafen verurteilt werden. Betreiber von Internetcafés müssen persönliche Daten und Anschrift der User/innen festhalten. Für eine private Internetverbindung ist die Erlaubnis der Regierung nötig.

Auch in Usbekistan und Turkmenistan üben die Regierungen eine strenge Online-Überwachung aus.  In Usbekistan werden vor allem Seiten, auf denen Blogger die Regierungspolitik Präsident Islom Karimov kritisieren, blockiert. In Turkmenistan werden häufig Seiten von Menschenrechtsorganisationen sowie von Nachrichtenagenturen gesperrt.

In Saudi-Arabien hat die Regierung mehr als 400.000 Webseiten „zum Schutz der saudischen Gesellschaft“ sperren lassen. Netzwerk-Seiten wie „My Space“ oder „Tagged“ sind in dem Königreich nicht zugänglich – auch weil Kommentare auf diesen Seiten als „unmoralisch“ betrachtet werden.  Mehrere Blogger wurden in den vergangenen Monaten festgenommen, weil sie angeblich „die Prinzipien der islamischen Religion oder die sozialen Normen angreifen oder verletzen“.

Der Iran ist weiterhin der „größte Feind des Internets“ im Nahen Osten: Regelmäßig werden Blogger/innen festgenommen. Nach offiziellen Angaben haben die Behörden im Jahr 2008 fünf Millionen Webseiten sperren lassen.

In dem Bericht stellt ROG zudem zehn Länder „unter besondere Beobachtung“: Zwar lassen die Regierungen dieser Staaten, anders als die „Feinde des Internets“, selten Internetdissidentinnen und -dissidenten festnehmen und Zensurmaßnahmen sind weniger massiv. Aber die Regierungen dieser Staaten haben beunruhigende Maßnahmen ergriffen, die leicht missbraucht werden könnten und damit die Informations- und Meinungsfreiheit im Internet gefährden.

Besondere Aufmerksamkeit in dieser Kategorie lenkt ROG auf Australien und Südkorea – Staaten, die auf den ersten Blick als funktionierende Demokratien gelten.

In Australien etwa kann die Telekommunikations-Regulierungsbehörde ACMA Webseiten sperren lassen, über die sich Bürger/innen beschwert haben. Zudem erlaubt eine Anti-Terror-Gesetzgebung den Behörden ‚verdächtige‘ private E-Mails abzufangen. Nach einer neuen Gesetzesvorlage im Kampf gegen Kinderpornographie, Diffamierung und zum Schutz von Autorenrechte könnten außerdem Internetfirmen verpflichtet werden könnten, private Internetverbindungen zu filtern.

In Südkorea sind seit Oktober 2008 fast 1000 Polizeibeamte damit betraut, Inhalte in Chatrooms und Online-Foren zu überwachen, „Diffamierung“ und „Verbreitung falscher Informationen“ können leicht als Vorwand missbraucht werden, das Recht auf freie Rede im Internet zu beschneiden. So droht in dem ostasiatischen Land zur Zeit einem Blogger eine Gefängnisstrafe bis zu fünf Jahren oder eine hohe Geldstrafe. Am 7. Januar 2009 wurde der Blogger festgenommen, weil seine Online-Artikel angeblich „den wirtschaftlichen Austausch der Märkte“ sowie die „Glaubwürdigkeit der Nation“ beeinträchtigt haben.

In dem Bericht geht ROG auch auf  Formen von „partizipativer Zensur“ ein. So betreiben einige Regierungen regelrechte „Kommentarschlachten“: Sie nutzen Netzwerk-Seiten wie „Facebook“, „Twitter“ oder andere Plattformen, um ihre Ansichten und Meinungen zu lancieren.

Einige repressive Regierungen lassen auch gegen Bezahlung gewünschte Kommentare auf gut besuchte Webseiten stellen, oder sie organisieren Hacker-Angriffe, um Online-Inhalte zu blockieren. Um Kritik im Internet während der Olympischen Spiele in Peking zu beschränken, bezahlte die chinesische Regierung User/innen dafür, dass sie regierungsfreundliche Kommentare in Diskussionsforen stellten.

Trotz Gängelungen und Repressionen lassen sich viele Blogger/innen nicht entmutigen. Das Internet bleibt in vielen Ländern im Vergleich zu konventionellen Medien immer noch das freieste Mittel zur Verbreitung von Informationen und Meinungen. Neue Software-Entwicklungen helfen zum Teil, Nachrichtenkontrollen und Zensur im Internet zu umgehen.

Große Internetfirmen wie Google, Yahoo! und Microsoft haben mit der Unterzeichnung der so genannten „Global Network Initiative“ angekündigt, dass sie das Recht auf Meinungsfreiheit der Internetnutzer/innen weltweit respektieren möchten. Bisher haben sich diese Firmen auf Druck von Regierungen in einigen Staaten zum Teil an der Zensur beteiligt. Wenn es einen Wandel dieser Geschäftspraktiken gäbe, wäre es für eine Reihe von Regierungen schwieriger, Internetnutzer/innen zu überwachen.

Die Piratenpartei, die auch in dem Gebiet tätig ist sammelt noch Unterschriften um an dne Bundestagswahlen und den Europawahlen teilnehmen zu dürfen. Die Unterschriftsformulare (die keine Stimmabgabe sind!) kann man hier finden: http://ich.waehlepiraten.de/

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