Archiv für ‘stasi2.0’

19 Oktober 2011

Staatstrojaner V2.0

Bei Heise kann man gerade nachlesen, dass es eine neue Version des Trojaners gibt, der in den letzten paar Tagen für die ein oder andere Schlagzeilen (und bei mir vor 3 Jahren für eine Hausdurchsuchung) gesorgt hat.

Diese neue Version kann jetzt noch ein paar weitere Programme abhören und hat aber noch ein gaaanz kleines Schmankerl, welches die Sache noch eine Stufe verschlimmert.

Die neue Version benutzt ein gefälschtes Zertifikat bei der Installation. Damit dieses von Windows angenommen wird, wird muss der Zertifikatsspeicher von Windows manipuliert werden. Hier wird also entweder eine Sicherheitslücke ausgenutzt, oder es wird sich in die Sicherheitsschicht von Windows gehackt und damit der Rechner für so ziemlich jede Manipulation von aussen anfällig gemacht.

Kaspersky entdeckt neue Staatstrojaner-Version

17 September 2008

Die Hausdurchsuchung….

Ich sammle jetzt erst einmal die Links zusammen und werde mir im Laufe der Zeit überlegen, was ich da noch alles dazu schreiben kann an Ergänzungen. Ich hoffe, das stört keinen, mir verkrampft sich da immer noch ein wenig der Magen dabei.

Aber bitte denkt daran, dass in der nächsten Zeit einige Aktionen geplant sind wie z.B. die Demo “FREIHEIT WEISS-BLAU”am 20.9. in München, an der die Piratenpartei beteiligt ist (und viele andere Organisationen auch).

Links:

in anderen Sprachen:

Die Pressemitteilung der Partei findet man hier.

PS: ich sammle ja gerne Links zu Nachrichten die ich für interessant halte, aber in denen überall den eigenen Namen zu lesen ist irgendwie unangenehm.

PPS: ich habe inzwischen aufgehört Links zu dem Thema zu sammeln Ich denke, es reicht inzwischen auch um sich ein Bild zu machen.

18 April 2008

Bundestrojaner: Keine Schutzräume

Bei Telepolis gibt es einen Artikel über den aktuellen Stand was den Bundestrojaner und die Installation des selben angeht.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn dann ein “HausHeimlichBetreter” kommt um die Computer zu verwanzen (was ja laut einigen Politikern vollkommen korrekt ist, da es ja keine Hausdurchsuchung ist (die Unverletzlichkeit der Wohnung sagt nix über Durchsuchungen aus, es geht nur darum, dass keiner rein darf! Wikipedia)) und dort einige Sachen findet,  die darauf hinweisen, dass der Bewohner ein Terrorist ist (z.B. die Spielzeugpistolen von Fasching liegen noch auf dem Tisch). Was wird dann passieren? Da es nur eine “Hausbetretung war, natürlich nichts, der Beamte wird es vergessen und niemandem etwas sagen.

Nicht vergessen sollte man, dass wir hier einen schönen Euphemismus haben, wir reden von einer Durchsuchung, die ja jeder aus dem Tatort kennt, die angewendet wird um dem Mörder endlich zu verhaften, gemeint ist jedoch Abhören, was wir auch alle schon kennen, hatten wir ja in Deutschland auch schon ein paar mal. Hat uns unerklärlicher Weise nicht ganz so gut gefallen, keine Ahnung warum. Könnt ihr mir sagen, weshalb wir nicht wollen dass wir abgehört werden? “Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten” oder so ähnlich.

Und Technisch gesehen, diejenigen, gegen die es gehen soll, die schützen sich schon seid Jahren gegen solche Dinge, die einzigen, die es treffen kann sind Leute, die eben nichts angestellt haben, die nichts anstellen wollen, der Otto Normalbürger, der nicht alles was er eintippt durch 5 Verschlüsslungsprogramme laufen lässt.

Noch darf man an Freunde eine Mail schreiben in der steht, dass man den Schäuble* am liebsten auf den Mond schiessen würde. Aber wie lange noch?

*oder auch den Ralph ;)

14 April 2008

Online-Durchsuchung auch bei Blackberry und iPhone

Laut Golem sollen alle Internetfähigen Geräte Opfer der Onlinedurchsuchung werden, also auch alle Smartphones.

Da können wir nur froh sein, dass die vor einigen Jahren propagierten internetfähigen Kühlschränke und Toaster noch nicht überall rumstehen.

Über: VolksVzertreter

14 April 2008

[Pressemitteilung]Beckstein will Trojaner für den Verfassungsschutz

Von der Piratenpartei kommt diese Pressemitteilung:

Laut bayerischem Ministerrat soll der sog. Bayerntrojaner endlich eingeführt werden. Der entsprechende Gesetzesentwurf liegt nun dem Landtag zur Beratung vor. „Die Sicherheitsbehörden und auch das Landesamt für Verfassungsschutz müssen mit dem technischen Fortschritt mithalten.” so die Erklärung von Bayerns erstem Terroristenjäger Günther Beckstein.

Auch wenn das Gesetz noch vom Landtag beraten und beschlossen werden muss, zeigt sich hier ein alarmierender Trend. Denn mit dem Totschlagargument der Terrorismusbekämpfung werden von führenden Politikern immer wieder neue Überwachungsgesetze beschlossen. Dass gerade der bayerische Landtag, welcher von der CSU dominiert wird, den Gesetzesentwurf stoppt, darf bezweifelt werden.

Jan Huwald, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland, meint: “Es ist durchaus sinnvoll, dass man Bereiche definiert, in denen der Staat einfach nichts zu suchen hat. Dazu gehört auch ein privat genutzter Computer.” Denn bereits heute existieren für Polizei und Geheimdienste etliche Überwachungsmöglichkeiten – von der kompletten Kommunikationsüberwachung bis zur akustischen Wohnraumüberwachung. Warum diese – ohnehin oftmals missbrauchten – Mittel ohne ersichtlichen Grund noch stärker ausgeweitet werden sollen, ist völlig unverständlich.

Die Piratenpartei Deutschland lehnt eine Novellierung des Bayerischen Verfassungsschutzgesetzes ab und fordert den bayerischen Landtag auf, die Freiheit der Bürger zu respektieren und den aktuellen Gesetzesentwurf zu verwerfen.

Quelle: http://www.piratenpartei.de/

11 April 2008

Video von “Für ein Morgen in Freiheit” Köln 15.03.2008

3 April 2008

Umfrage Überwachung/Datenschutz

Unter http://www.unipark.de/uc/vec_fhwt_vechta_husmann_el/cea9/ findet man im Moment eine Umfrage zu dem Thema Überwachung vs. Datenschutz.

Schaut es euch mal an …

31 März 2008

Mehr Arbeitsplätze durch Schäubles Fingerabdrücke!

Am 29. hat Heise berichtet, dass es dem CCC gelungen ist die Fingerabdrücke von Wolfgang Schäuble zu kopieren.

Bei Heise und Golem war jetzt zu lesen, dass Schäuble nicht beeindruckt ist. Zitat: “Mein Fingerabdruck ist kein Geheimnis, den kann jeder haben. Ich habe nichts zu befürchten”

Da muss man sich doch bei ihm melden und einen Abzug seiner Fingerabdrücke einfordern. Er bietet es ja an. Wenn es genug tun müssen wohl noch Leute eingestellt werden um genug Fingerabdrücke zu fabrizieren.

Und hier ist die Mailadresse. Keine Ahnung, ob die funktioniert, aber testen kann man es ja mal: wolfgang.schaeuble@bundestag.de

(Die Idee ist nicht von mir sondern aus einer der Mailinglisten des CCC)

27 Februar 2008

Onlinedurchsuchung in NRW verfassungswidrig (Update)

So wie es aussieht ist die aktuelle Version des Gesetzes zur Onlinedurchsuchung in NRW verfassungswidrig, jedoch ist eine Onlinedurchsuchung an sich nicht verfassungswidrig. Bei fast allen Newsmeldungen wird von strengen Auflagen geredet, die eingehalten werden müssten. Wie streng diese wirklich sind wird man wohl erst nach der Lektüre des Urteilsspruchs und langer Meditation sehen können.

Ich werde mir das auf jeden Fall heute Abend mal durchlesen und hoffen, dass ich verstehe, von was die reden. Alle Bewertungen, die bis jetzt im Netz herumgeistern sollte man noch mit sehr viel Vorsicht geniesen, da das Urteil noch nicht besonders alt ist und kaum jemand genug Zeit hatte es zu verstehen und komplett zu analysieren. Es ist also im Moment noch zu früh zum Jubeln oder zum Trauern.

Pressemitteilung des Gerichts

Quelle: Heise, Golem

Update:

Bei Heise gibt es eine Interpretation des Urteils und bei Golem darf man lesen, dass Schäuble die Onlinedurchsuchung so bald wie möglich ins Gesetz schreiben will, da wir offensichtlich noch zu viele Terroristen haben.

Blogreaktionen:

ohne Sortierung, nicht gesichtet!

16 Februar 2008

Für ein Morgen in Freiheit! – PIRATEN RLP rufen zur Demonstration gegen den Überwachungswahn auf

[Pressemitteilung der Piratenpartei Rheinland-Pfalz]

Die rheinland-pfälzischen PIRATEN schließen sich dem Aufruf des Demonstrationsbündnisses “Freiheit ist Sicherheit” (FiS) an und rufen zur Demonstration gegen ausufernde Überwachung durch Staat und Privatwirtschaft auf:

Am 15. März 2008 werden wir gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen und Parteien in Köln unter dem Motto “Für ein Morgen in Freiheit” gegen den Überwachungswahn, für die Achtung der Bürgerrechte und für eine freiheitliche Gesellschaft ohne Panikmache demonstrieren.

Nicht erst seit den Anschlägen vom 11. September 2001 wurden von den Bundesregierungen immer schärfere gesetzliche Vorschriften zur Überwachung der Zivilbevölkerung erlassen. Triebfeder der zunehmenden Bespitzelung der Bürger von Staats wegen ist nicht zuletzt der Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, der in der Vergangenheit zahlreiche Maßnahmen angekündigt hat, deren Konformität mit dem Grundgesetz deutlich in Frage gestellt werden kann. Allein die zum 01.01.2008 in Kraft getretene flächendeckende Speicherung aller Kommunikationsdaten von Telefon, Handy, Internet und Email unbescholtener Bürger schränkt die Freiheitsrechte aller Bürger in einer Weise ein, die in einem Staat mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung kaum mehr zu vertreten ist.

Darüber hinaus sind sich Kriminalistikexperten weitgehend einig, dass die beschlossenen und geplanten Überwachungsmaßnahmen keinen nennenswerten Effekt bei der Terrorismus- und Kriminalitätsprävention haben, sondern lediglich eine Vergeudung von Steuergeldern in Millionenhöhe darstellen, deren Verwendung beispielsweise für Stellenschaffungen bei den Polizeibehörden weitaus positivere Effekte hätte.
Diesem unsinnigen, bürgerrechtsfeindlichen und teuer bezahlten Überwachungsdrang der Bundesregierung wollen Parteien und Organisationen aus Köln und dem ganzen Bundesgebiet nicht länger tatenlos zusehen. Daher haben sie sich zu einem Bündnis gegen den Überwachungswahn der Bundesregierung und für die Stärkung der Bürgerrechte zusammengeschlossen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, an der Demonstration am 15.03.2008 teilzunehmen und so dieser Regierung zu zeigen, dass die Bürger Deutschlands für ihre Freiheits- und Bürgerrechte auf die Straße gehen. Auf der Homepage http://www.freiheit-ist-sicherheit.de finden sich jeweils die neuesten Infos zur Demo.

Unsere Forderungen:

  • Stopp der Totalprotokollierung von Telefon, Handy, Email und Internet (Vorratsdatenspeicherung)
  • Stopp der Planungen zur geheimen Durchsuchung von Computern (Onlinedurchsuchung)
  • Stopp der biometrischen Erfassung unbescholtener Bürger
  • Keine Speicherung von Flugpassagierdaten sowie Weitergabe dieser Daten an Drittstaaten
  • Kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen
  • Stopp aller geplanten Gesetzesvorhaben, die eine noch weiträumigere Überwachung der Bürger zum Ziel haben
  • Überprüfung bestehender Überwachungsgesetze

Datum: 15. März 2008

Ort: Köln

Treffpunkt: 14.00 Uhr auf dem Roncalli-Platz (“Domplatte”)

Die rheinland-pfälzischen PIRATEN rufen alle Bürger und anderen Gruppen aus Rheinland-Pfalz auf sich bei ihnen zu melden und gemeinsam schon auf der Anfahrt nach Köln Geschlossenheit gegenüber der Politik der Bundesregierung zu signalisieren.  Treffpunkte (z.B. in Mainz und Koblenz) werden in den nächsten Tagen hier veröffentlicht. Eine Schlafplatz- und Mitfahrbörse findet sich im Wiki des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

Diese Pressemitteilung finden Sie im im Internet unter www.piraten-rlp.de

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