Auf der Webseite http://fdpbayern.newdemocracy.de/ findet man den neuen “LiquidFeedback Killer” der FDP.
Ich habe noch nicht rein gesehen, das werde ich noch machen (so ich darf als nicht FDPler), bisher sind mir nur zwei Sachen aufgefallen, die mich etwas stören.
keine Open Source
Die Software läuft nur auf dem Server von “Liberalen Basis e.V.” (dem Namen nach ein Unterverein der FDP), was diesen einen Zugriff auf alle Nutzerdaten gibt. Ein weiteres Problem das sich ergibt ist, dass es sich um ein Abstimmungstool handelt, bei dem im Code schon Manipulationsfunktionen versteckt sein können, die nicht auffindbar sind.
keine freie Nutzung
Organisationen, die nicht zur FDP gehören, “benötigen einen gesonderten Vorstandsbeschluss der “Liberalen Basis e.V.”"
Das schränkt die Verfügbarkeit natürlich noch weiter ein und es besteht die Gefahr, dass Organisationen, die in Konkurrenz stehen ausgebremst oder blockiert werden können.
…
Wir müssen jetzt noch sehen, wie sich das Tool in der Praxis macht.
Davon abgesehen, bin ich froh, dass zu den bisherigen Tools die es schon gibt ein weiteres dazu gekommen ist und damit den Druck die Entwicklung voranzutreiben erhöht.
Kleines Update gleich hinterher, laut heise.de hat die Entwicklung 400.000€ gekostet.
Noch ein Update: Lauer hat sich die Sache angesehen.