Solarenergie, mal im Kleinen, mal im Grossen


Eine japanische Firma bietet Solarzellenfenster an, leider kostet das scheinbar noch so 1.900$ und ob sich das lohnt, wenn man den ganzen Tag das Licht brennen lassen muss weil es im Zimmer plötzlich so dunkel ist?

Ich denke, dass es billiger und wirkungsvoller sein sollte einfach den Rest der Wand mit Solarzellen zuzukleistern, aber ein Schritt in die richtige Richtung ist es schon.

Quelle: engadget

Etwas grössere Schritte will Arnulf Jäger-Walden und einige andere wagen, sie möchten nicht nur Fensterscheiben oder Wände mit Solarzellen vollkleistern sondern gleich eine ganze Wüste. Nach ihren Berechnungen sollten 0,3% des Sonnenlichtes, das in der Sahara ankommt ausreichen um Europa mit Strom zu versorgen. Verteilt werden soll dies durch ein verbessertes Stromnetz, das schon von anderen Wissenschaftlern und Energiepolitikern seid einiger Zeit angedacht wird.

Quelle: golem

5 Kommentare to “Solarenergie, mal im Kleinen, mal im Grossen”

  1. An die Wüste denkt der Club of Rome auch:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation

    Ich denke, wir brauchen den Mix. Tiefensees Windmühlen in der Nordsee, Solarzellen auf eh schon Schrägdächern, Geothermie wo es geht, Kraft-Wärmekopplung etc

    Sich nur auf einen single point of failure zu Ketten war schon immer deppert

  2. Diese Solarfensterscheibe aus der Nachricht ist zum jetzigen Zeitpunkt eine bezahlbare Lösung für Otto-Normal. Aber davon nimmt man doch höchstens so Viereck, niemand wird sich damit komplett zupflastern. Mir ist ehrlich gesagt aber auch nicht klar, was der Vorteil gegenüber der Anbringung an Hauswand oder besser noch auf dem Dach sein soll. Wenn das Fenster an der Stelle ungewollt ist, dann sollte man es besser komplett entfernen und durch weitere Hauswand ersetzen, nicht nur mit Panelen verdunkeln. Nagut, auf dem Bild ist es wohl eine Tür. Aber ich vermute, das hat sich eine Fensterfirma ausgedacht nur um ein bißchen am Solargeschäft mitzumischen. ;-)
    Langfristig wird es aber wirklich interessante Produkte geben, bei denen eine transparente Solarzellenschicht auf dem Glas aufgebracht sein wird, man also mit Fenstern Strom erzeugen und gleichzeitig durch sie hindurch sehen kann. Sowas lohnt sich dann auch wirklich zu kolportieren.

    Von Solarstrom aus der Sahara hat schon mein Chemielehrer in den 90er Jahren erzählt, allerdings meinte er damals, der Transport würde über Wasserstoff gelöst werden.

  3. Ich sehe in den “Solarfenstern” auch eher eine Zusatzlösung wenn man gerade zu viel Geld übrig hat oder wenn das Dach schon vollgestellt ist, zumindest bei privaten Haushalten.

    Bei einer Firma kann das schon ganz anders sein. Wenn ich da manche Bürogebäude sehe, deren Fassaden komplett aus Glas bestehen, da kann so etwas nützlich sein.

    Was den Wasserstoff angeht … man hat 2* eine Umwandlung (erst von Wasser nach H und O und dann wieder zurück) und man braucht Lagerkapazitäten. Aber von der Berechnung, was billiger und was teurer ist halte ich mich lieber fern, dazu sind die Informationen die ich habe viel zu ungenau.

  4. Als Chemielehrer war ihm auf jeden Fall die Umwandlung näher als die jetzt angedachte Gleichstrom-Fernübertragung. :-)

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