Bei Golem ist zu lesen, dass der ehemalige Innenminister Gerhart Rudolf Baum die Onlinedurchsuchung für Illegal hält.
Er prangert an, dass es keine “praktikablen Mechanismen für den Schutz des Kernbereichs der privaten Lebensgestaltung” gibt. Betroffen sind davon nicht nur Privatpersonen, die keinerlei Schutz ihrer Privatsphäre haben, sondern z.B. auch Journalisten, die dadurch in der Pressefreiheit beschränkt sind und Ärzte, die natürlich vertrauliche Daten besitzen, die niemanden etwas angehen.
Das Argument, dass die Onlinedurchsuchung fast nie angewendet werden wird, da die Kosten so gross sind, kontert er mit der Feststellung, dass die Kosten nicht fest sind und in Zukunft (wie bei der Telefonüberwachung) stark sinken können.
Auch erwähnt er, dass wir seiner Meinung nach Längst in einem Präventionsstaat leben. (das ist eine Stufe über dem Überwachhungsstaat)
Der Rest bei Golem und Die Zeit (das Interview hier war die Grundlage für den Artikel bei Golem).
Siehe auch:Stasi 2.0 und AK-Vorratsdatenspeicherung (und natürlich die Piratenpartei)